Hören Sie den Sound der Veränderung?

Neue Klangräume in der Ausstellung „Land. Leben. Wandel“
Die Ausstellung ist bis 6. Januar 2026 zu sehen.
Wie klingt unsere Landschaft – und was hören wir vielleicht schon nicht mehr? Zwei neue Module der Sonderausstellung „Land. Leben. Wandel – Eine Spurensuche auf dem Jexhof“ machen den Wandel der Natur hörbar.
Am Baum mit Klangregler lassen sich die Geräusche im Landkreis Fürstenfeldbruck zwischen 1950 und heute verändern. An der Entdeckerstation können Besucherinnen und Besucher den Stimmen von Spatz, Lerche, Igel und Kuckuck lauschen und erfahren, welche Tiere seltener geworden oder zurückgekehrt sind. Postkarten ausgestorbener oder bedrohter Tiere – etwa von Rebhuhn, Auerochse und Braunbär – laden dazu ein, Erinnerungen mitzunehmen und über den Wandel unserer Klanglandschaft nachzudenken.
Land. Leben. Wandel – Eine Spurensuche auf dem Jexhof

4. April 2025 bis 6. Januar 2026
Die Ausstellung ist dem ländlichen Leben vor der Mechanisierung gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Zeit, in der bäuerliche Arbeit noch von Hand und im Rhythmus der Jahreszeiten geschah – bevor Maschinen wie der Bulldog den Alltag veränderten.
Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit in eine vergangene Welt.
Ein installativer Zeitstrahl veranschaulicht, wie jung der technische Fortschritt im Vergleich zur langen Tradition landwirtschaftlichen Arbeit ist. Interaktive Elemente, eine begleitende Museumrallye sowie ein Abreißblock mit Rezepten der Bäuerin laden dazu ein, die Ausstellung aktiv zu erkunden. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, Feedback und Impulse für die Weiterentwicklung des Museums zu geben.


