SONDERAUSSTELLUNGEN

KLEIDER MACHEN LEUTE.

Mode, Stand und Gwand im Brucker Land

19. Mai bis 5. November 2017

Kleidung ist Schutz, schamhafte Verhüllung und Schmuck. Aber nicht nur das: Sie zeigt auch Stand und Status an. Sie definiert nach außen Männlichkeit und Weiblichkeit. Damit nicht genug: Was getragen wird, unterscheidet sich nach Anlässen – vom Alltag bis zum hohen Festtag – oder nach Funktion.

Die Exponate vermitteln einen Eindruck, wie sich die Bekleidung vom 18. bis ins 20. Jahrhundert gewandelt hat. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Zeit zwischen 1850 und 1950. Räumlich befinden wir uns im Gebiet zwischen den Großstädten München und Augsburg, was sich auch in der Kleidung niederschlägt. Hier von ländlicher Kleidung zu sprechen, das muss wenigstens infrage gestellt werden.

Naturgemäß ist die erhaltene Kleidung eher dem Festtag zuzuordnen. Arbeitskleidung wurde selten aufbewahrt. Versucht wird in der Ausstellung, die jeweilige Bekleidung mit Fotos oder Gemälden zu belegen.

Frauen und Kommunion-Kinder aus Eismerszell, 1884. Foto: Bauernhofmuseum Jexhof